Das hier ist mein privates/ privater Blog. Oben im Menü findest du noch weitere Seiten. Ich schreibe über verschiedene Sachen, die mir passieren, die ich mache, erlebe oder was andere interessieren könnte. Mehr zu mir findest du hier.

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eine Domain

Es ist soweit. Ich habe mir endlich eine anständige Domain geleistet. Also ab jetzt ist mein Blog auf domoritz.de. Yaaay.

Ach, und ich habe einiges an caching in den vergangenen Wochen eingebaut, sodass die Seite wesentlich schneller laden sollte.

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RHoK

Am letzten Wochenende war wieder der RHoK und ich war dieses Mal in Berlin mit dabei. So viel zum allgemeinen möchte ich gar nicht sagen, da im Prinzip alles gewittert wurde.

some people at RHoK

some people at RHoK

Ich war beim Team “Climate Goggles” mit dabei. Wir haben mit Django eine Webapp geschrieben, die es Nichtwissenschaftlern ermöglichen soll Aussagen über den Klimawandel zu verifizieren. Dazu werden zu einer Aussage passende Artikel gesucht, die nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten vertrauenswürdig sind.

climate goggles

climate goggles

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Google Developer Day 2011 in…

Berlin!

Letzten Samstag war ich im ICC beim Google Developer Day 2011. Der GDD in Berlin war der größte weltweit und es waren angeblich mehr als 2000 Leute da.

Meine persönliche Agenda sah so aus, dass ich erst zur gemeinsamen Keynote gegangen bin auf der es nach der Begrüßung um Android, HTML5 und Google + ging.

vor der Keynote

Danach bin ich zum Vortrag über die Google Places Api gegangen, welcher von Mano Marks gehalten wurde. Es ging hauptsächlich um die Anwendung der API, aber auch ein wenig um die Technik hinter Google places.

Danach wollte ich mir unbedingt den Vortrag zu offline HTML ansehen. Der Vortrag war mit Ido Green und die Folien gibt es hier. Neben allgemeinen Infos gab’s vor allem praktische Tipps und Code.

Nach dem Essen bin ich zum Vortrag über Machine Learning mit einem Professor von der TU Berlin gegangen. Der Vortrag war allgemein relativ einfach gehalten und befasste sich mit allgemeinen Problemen, Support Vector Machines und Brain Computer Interfacing.

Anschließend ging’s für mich zum Vortrag mit dem vielversprechenden Titel “These Aren’t the Sites You’re Looking For: Modern HTML5 Web Apps”. Es ging aber weniger um schlechte Seiten als darum, wie man Seiten gut macht. Folien gibt’s hier.

Modern Web Apps

Modern Web Apps

Von den nächsten Vorträgen fand ich die Präsentation zu Dart am vielversprechendsten. Die Folien gibt’s hier. Was für mich am interessantesten über Dart war, ist, dass nicht versucht wird, dass Rad neu zu erfinden sondern auf extrem Bestehendes aufzubauen. Das zeigt sich schon an der Inspirationsliste:

  • Object model inspired by Smalltalk
  • Compilation strategy inspired by Self
  • Optional types inspired by Strongtalk
  • Isolates design inspired by Erlang
  • Syntax inspired by JavaScript & C

Nach dem Dartvortrag habe ich mit mir einen zum Thema “V8 Performance Tuning Tricks” angesehen, in dem Daniel Clifford, der “Technical Lead and Manager of the V8 development team” einige Lowlevel JavaScript Tricks vorgestellt hat. In dem Fall waren die Beispiele jedoch etwas klein und da nenne ich das “premature optimization”. Aber gut.

Und dann zum krönenden Abschluss habe ich mir zwei Vorträge angesehen. Einen zum Google EMEA Programm und dann noch zu einem Vortrag über die Geschwindigkeit von HTML Videos gegenüber Flash Videos.

Joa, und das war’s dann auch. Langer Tag, viel gesehen. War interessant aber für mich auf einem etwas zu oberflächlichen Level. Die meisten Sachen kann man auch aus den Dokus lesen. Aber um einen Überblick zu bekommen und so die Dinge im Hinterkopf zu behalten war es auf jeden Fall klasse. Danke Google.

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7000000000

7 Milliarden Menschen auf der Erde. Das ist eine 7 mit 9 Nullen und damit soviel, wie noch nie und laut Wolfram Alpha sind das 6,6% der Anzahl von Menschen, die bisher gelebt haben.

Für heute hat der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen die Geburt des 7 Milliardensten lebenden Menschen vorhergesagt. Natürlich ist dies nur eine Schätzung und die Wirkliche Zahl kann um einige Millionen abweichen. Übrigens wird es mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 15% mehrere 7 Milliardenste Menschen geben da ja auch ständig Menschen sterben. Allerdings wird auch das niemand genau feststellen können.

Mir persönlich macht das Bevölkerungswachstum etwas angst. Es hat nur 12 Jahre gedauert bis die Weltbevölkerung um 1Mrd zugenommen hat. Auch wenn die Wachstumsrate langsam abnimmt ist meiner Meinung nach Wachstum in sich nicht Hilfreich. Ich will nicht jemandem verwehren geboren/gezeugt zu werden aber die Erde hat nun mal begrenzte Ressourcen und langsam aber sicher müssen wir uns darum sorgen machen. Was wir tun können? Ich weiß es leider nicht konkret, aber es muss das Ziel sein die Anzahl der Menschen auf diesem Planeten konstant zu halten oder sogar zu senken. Nur so, zur Zeit der Ägypter lebten gerade einmal  um 50 Millionen Menschen auf der gesamten Erde. Halb so viele wie heute in Deutschland…

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Broadstairs Sprachkurs

Wieder zu Hause! Nicht, dass ich die Zeit nicht genossen habe; im Gegenteil, ich habe mich in England sehr wohl gefühlt.

Ich war in den letzten drei Wochen bei einem Sprachkurs am Hilderstone College in Broadstairs, Thanet, Kent, Südengland, Großbritannien. Broadstairs ist eine kleine Stadt direkt an der Küste. Es gibt viele kleine Läden, viele Pubs, einen (sehr) kleinen Hafen und viele nette Menschen, die sich auch gerne ansprechen lassen. Broadstairs ist zum einen bekannt dadurch, dass Charles Dickens hier seine Sommerferien verbrachte. Charles Dickens nannte Broadstairs auch sein “beloved Broadstairs”. Die Stadt, und besonders der Strand, sind zum anderen sehr beliebte Ferienziele im Sommer. Jetzt im Herbst waren aber nicht so viele Touristen auszumachen. Eigentlich verwunderlich, da dieser Herbst und besonders die drei Wochen, in denen ich da war, unglaublich warm waren.

Broadstairs Beach

Broadstairs Beach

Zum Sprachkurs war ich im Hilderstone College, welches nur rund 5 Laufminuten von dem Haus meiner Gastfamilie entfernt war. Der Sprachkurs wurde von der Studienstiftung organisiert und bezahlt, sodass ich mit 33 anderen Studenten aus ganz Deutschland in dem Kurs eingeschrieben war. Da eigentlich alle Studenten aus unterschiedlichen Orten und Fachrichtungen kamen, war es eine sehr bunte Mischung und wir konnten uns herrlich unterhalten (natürlich auf Englisch, sonst bringt das ja nichts).

Der Kurs war der Intensive Course for University Students etwa auf dem Level von C1 bis C2. Der Sprachkurs bestand aus Morgen und Nachmittagsunterricht und vielen besonderen Ausflügen oder Abendaktivitäten.Der Unterricht war wirklich unglaublich gut, sehr lehrreich, lustig, interessant, organisiert und in einer entspannten Atmosphäre. Ich hatte wirklich noch nie sooo guten Englischunterricht, der sich noch nicht mal nach Unterricht anfühlt. Thanks Mark and Andy. It was great!

Hilderstone College

Hilderstone College

Klassenfoto, Hilderstone College

Klassenfoto, Hilderstone College

Die Gastfamilie, bei der ich in den drei Wochen gewohnt habe, war unglaublich nett und ich hatte viele Möglichkeiten, mit meiner Gastmutter, meinem Gastbruder oder der Katze zu sprechen. Außerdem waren in der Zeit auch noch andere Sprachschüler aus Polen, Italien und Frankreich in der gleichen Familie.In den drei Wochen war ich auf verschiedenen Exkursionen (teilweise vom College aus, teilweise selbst organisiert) nach London, Cambridge, Canterbury, Dover, Sandwich (Ja, das ist eine Stadt. Und ja, John Montagu, 4th Earl of Sandwich hat den Snack erfunden) Margate, Ramsgate oder einfach nur abends eines der Pubs in Broadstairs. Besonders gefallen haben mir an drei Abenden die Talks von Peter Lawson, der über die Geschichte Londons, die Königliche Familie und frühe Englische Geschichte geredet hat.

Bell Tower with Houses of Parliament

Bell Tower with Houses of Parliament , London

Alles in Allem ein klasse Kurs der wirklich viel gebracht hat (nicht nur sprachlich). Danke Mark, Andy, Hilderstone, Studienstiftung, Gastfamilie und alle Studenten!

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C3PO-r2d2-POE

Der CCC hat ja eine Analyse des “Bundestrojaners” durchgeführt und ist dabei auf einige Sicherheitslücken gestoßen. Falls es sich wirklich um das Produkt der Behörden handelt, it es mehr als Peinlich, was die da gebastelt haben. Ok, das die Daten nicht vollständig verschlüsselt sind kann ja mal passieren, aber Daten über die USA schicken und beliebige Software ohne Verifikation nachzuinstallieren ist doch schon etwas schwach.

Und jetzt mal ehrlich, was soll bitte der String C3PO-r2d2-POE bei der Verifizierung der Kommunikation. Gab es da einen Clown zum Frühstück oder was soll die Star-Wars Referenz???

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Zitatstunde

Substitute damn every time you’re inclined to write very; your editor will delete it and the writing will be just as it should be.

Mark Twain

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Drummy

So, mal wieder etwas neues! Ich habe in den letzten Wochen an einem Programm gearbeitet, das es Schlagzeugspielern ermöglicht Tabs mit Ihrem Schlagzeug aufzunehmen. Die Idee dazu kam von einem ehemaligen Mitschüler, der selber Schlagzeug spielt und selber die Tabs zu bestimmten Songs erstellen wollte. Es gibt ein relativ verbreitetes und halbwegs standardisiertes Format das in einer einfachen Textdatei gespeichert oder auf einer Website verbreitet werden kann. Man benötigt keine besonderen Tools, da man die Tabs mit einem normalen Texteditor schreiben kann. Das Problem ist allerdings, dass das nicht in Echtzeit geht und es sehr schwer ist die Tabs aus dem Gedächtnis aufzuschreiben.

Für genau diesen Zweck habe ich ein Programm geschrieben mit dem Schlagzeug Tabs in Echtzeit aufgenommen werden können. Das Programm habe ich in C++ mit der Hilfe von Qt geschrieben, sodass ich das Programm für Windows, Mac und Linux kompilieren kann. Auf der Projektseite habe ich bereits Downloadpakete für die drei Betriebssysteme postiert. Und wer will kann sich Drummy auch aus den Quellen bauen. Momentan befindet sich Drummy noch in der Betaphase und ich baue sehr auf Feedback.

Drummy habe ich bisher nach Englisch und Deutsch übersetzt. Eine Auflistung der wichtigsten Features gibt es hier.

Screenshot Drummy 1.0 Beta

Screenshot Drummy 1.0 Beta

Das gesamte Projekt inklusive des gesamten Quelltextes gibt es auf GitHub. Ich habe in den Letzten Tagen noch einmal viel Arbeit in eine ansehnliche Website zu dem Projekt gesteckt. Die Website habe ich von Hand geschrieben, die Bilder mit Gimp erstellt und alles mit Boilerplate gebacken. Ich bin noch nicht ganz fertig und es fehlt beispielsweise noch eine Anständige Doku und ein Tutorial, aber das Grundgerüst steht.

Also los, an alle Schlagzeugspieler und solche, die Tabs aufnehmen wollen. Greift euch Drummy!

Zur offiziellen Website und den Downloads.

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