Berlin!
Letzten Samstag war ich im ICC beim Google Developer Day 2011. Der GDD in Berlin war der größte weltweit und es waren angeblich mehr als 2000 Leute da.
Meine persönliche Agenda sah so aus, dass ich erst zur gemeinsamen Keynote gegangen bin auf der es nach der Begrüßung um Android, HTML5 und Google + ging.

vor der Keynote
Danach bin ich zum Vortrag über die Google Places Api gegangen, welcher von Mano Marks gehalten wurde. Es ging hauptsächlich um die Anwendung der API, aber auch ein wenig um die Technik hinter Google places.
Danach wollte ich mir unbedingt den Vortrag zu offline HTML ansehen. Der Vortrag war mit Ido Green und die Folien gibt es hier. Neben allgemeinen Infos gab’s vor allem praktische Tipps und Code.
Nach dem Essen bin ich zum Vortrag über Machine Learning mit einem Professor von der TU Berlin gegangen. Der Vortrag war allgemein relativ einfach gehalten und befasste sich mit allgemeinen Problemen, Support Vector Machines und Brain Computer Interfacing.
Anschließend ging’s für mich zum Vortrag mit dem vielversprechenden Titel “These Aren’t the Sites You’re Looking For: Modern HTML5 Web Apps”. Es ging aber weniger um schlechte Seiten als darum, wie man Seiten gut macht. Folien gibt’s hier.

Modern Web Apps
Von den nächsten Vorträgen fand ich die Präsentation zu Dart am vielversprechendsten. Die Folien gibt’s hier. Was für mich am interessantesten über Dart war, ist, dass nicht versucht wird, dass Rad neu zu erfinden sondern auf extrem Bestehendes aufzubauen. Das zeigt sich schon an der Inspirationsliste:
- Object model inspired by Smalltalk
- Compilation strategy inspired by Self
- Optional types inspired by Strongtalk
- Isolates design inspired by Erlang
- Syntax inspired by JavaScript & C
Nach dem Dartvortrag habe ich mit mir einen zum Thema “V8 Performance Tuning Tricks” angesehen, in dem Daniel Clifford, der “Technical Lead and Manager of the V8 development team” einige Lowlevel JavaScript Tricks vorgestellt hat. In dem Fall waren die Beispiele jedoch etwas klein und da nenne ich das “premature optimization”. Aber gut.
Und dann zum krönenden Abschluss habe ich mir zwei Vorträge angesehen. Einen zum Google EMEA Programm und dann noch zu einem Vortrag über die Geschwindigkeit von HTML Videos gegenüber Flash Videos.
Joa, und das war’s dann auch. Langer Tag, viel gesehen. War interessant aber für mich auf einem etwas zu oberflächlichen Level. Die meisten Sachen kann man auch aus den Dokus lesen. Aber um einen Überblick zu bekommen und so die Dinge im Hinterkopf zu behalten war es auf jeden Fall klasse. Danke Google.